2022-10-20 SLV INTERNI ATLAS 060

Schönheit als Paradigma

„Schönheit als Paradigma” ist eine Reflexion über eine sich verändernde Baukultur, in der das Feinsteinzeug als überaus leistungsfähiges Material in immer größeren Maß Aufgaben übernimmt, die einst natürlichen, jedoch nicht immer wirklich nachhaltigen und leistungsfähigen Baustoffen vorbehalten waren. Beläge in Marmoroptik gehören zu den großen Erfolgen einer technologischen Innovation, die die Schönheit des Marmors mit ethischen und leistungsstarken Eigenschaften verbindet.

Atlas Concorde Studio Milano bestätigt seine Rolle als Ort der Begegnung, an dem Fachleute in kulturelle Initiativen über die Trends in Architektur und Design einbezogen werden.

Am Donnerstag, den 20. Oktober fand im Showroom die zweite Talkrunde des in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Interni organisierten Gesprächszyklus statt.

Thema der Initiative war die am Aussehen von Marmor inspirierte Schönheit: Ein Konzept der Schönheit, das vom Rom Borrominis bis zum Venedig Palladios über die Jahrhunderte hinweg das Gesicht zahlreicher italienischer Städte geprägt hat.

 

Heute ist infolge einer großartigen technologischen Entwicklung, die Optik, Nachhaltigkeit, Design und Emotionen perfekt in Einklang bringt, auch das klassische Modell durch die Kultur des Modernen und Postmodernen kontaminiert.  Die Tradition des Marmors hat sich weiterentwickelt zu einer Narration der Marmoroptik aus Feinsteinzeugprodukten, die in der Lage sind, seine Schönheit nachzuempfinden. Der so entstehende Belag ist nicht einfach ein Imitat, sondern eine neue Interpretation der Materie.

Wand- und Bodenbeläge aus Feinsteinzeug mit Marmoroptik bewahren den klassischen Geschmack des steinernen Materials und bieten zeitgemäße Lösungen für Architektur und Innendesignprojekte.

 

Die Debatte entfaltete sich nach dem Beitrag von Francesco Fresa, Co-founder von Piuarch, der den Wert der Keramik in einer kontinuierlichen Suche nach ihrer stofflichen Identität herausgestellt hatte, und jenem des Designers Raffaello Galiotto, der auf Grundlage seiner Erfahrungen den Fokus auf die natürliche Materie richtete und darauf, wie diese sich mit unseren modernen Instrumenten, beispielsweise der 3D-Technik, vereinen lässt.

Moderiert wurde die Debatte durch die Journalistin Patrizia Calalano von der Zeitschrift Interni.

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