AtlasConcorde Etekina 008
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Atlas Concorde beteiligt sich am Projekt Etekina für eine nachhaltigere Produktion

Europäische Universitäten und Unternehmen arbeiten zusammen an der Reduzierung der durch energieintensive Unternehmen entstehenden Umweltbelastung.

Am 11. November 2021 empfing Atlas Concorde eine Delegation aus mehreren Partnern des Projekts ETEKINA. Zweck des Besuchs war, das Unternehmen direkt in seiner Firmenzentrale in Fiorano Modenese vorzustellen, mit einem Rundgang durch die Produktion und den Showroom mit dem neuen, ganz den großen Keramikplatten gewidmeten Ausstellungsbereich. Zum Abschluss wurde auch das Logistikzentrum mit dem automatischen Hochregallager besichtigt.

Das offiziell im Oktober 2017 aufgenommene und von der Europäischen Union finanzierte Forschungsprojekt ETEKINA (Akronym von "Heat Pipe Technologies for Industrial Applications") zielt darauf ab, 57 % bis 70 % der Abwärme energieintensiver Industriebetriebe zurückzugewinnen.

Zehn Unternehmen und Institute aus ganz Europa haben ihre Kräfte vereint, um die Leistungen der Produktionsprozesse zu optimieren. Das Projekt basiert auf der Technologie der Wärmetauscher “Heat Pipes Heat Exchanger” (HPHE) für die Wärmerückgewinnung, die durch die Heat Pipe and Thermal Management Research Group an der Brunel University London entwickelt wurden und die Econotherm herstellen wird.

Im Rahmen des Projekts wurden drei HPHE-Prototypen gebaut, die sich zurzeit in drei verschiedenen Produktionsanlagen der Sparten Aluminium, Stahl und Keramik in der Testphase befinden.

Atlas Concorde ist als Vertreter der Keramikbranche eines der Werke, in denen ein HPHE-Prototyp installiert wurde. Die Testphase wird durch die Universität Modena und Reggio Emilia betreut und überwacht.

Medienpartner des Projekts ist das in Deutschland ansässige Europäische Institut für Wissenschaftskommunikation (ESCI), das die Kommunikation und die Information der Öffentlichkeit und der einzelnen, interessierten Kreise koordiniert.